TrueCrypt zum Verschlüsseln von USB-Sticks

Mittlerweile sind USB-Sticks so billig geworden, dass man ohne weiteres 2GB und mehr bequem mit sich herumtragen kann - Platz genug, um ein ganzes Datengrab darin zu versenken und so seine wichtigsten Informationen immer am Mann bzw. an der Frau zu tragen.
Blöd nur, wenn einem der Winzling abhanden kommt, etwa weil er aus der Tasche gefallen oder vom Schlüsselbund gerutscht ist.
Nicht, dass man die Daten nicht noch auf seinem Arbeitsrechner gespeichert hätte. Dumm wird’s dann, wenn jemand anderes den Datenzwerg gefunden hat und sich nun fröhlich an die Analyse des Inhalts macht und gerade Lust und Laune hat, sich mit den gewonnenen Passwörtern und Bankdaten einen fröhlichen Nachmittag zu machen…

Gegen solch einen GAU hilft nur die Verschlüsselung aller Stick-Inhalte mit einem sicheren Algorithmus, wie ihn beispielsweise das Open Source-Verschlüsselungsprogramm TrueCrypt anbietet. Und wer bis dato noch nicht mit so einer Krypto-Software gearbeitet hat, findet bei alldev eine tolle Anleitung, die Schritt für Schritt die wertvollen Daten für fremde Augen versiegelt.
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Kommentar von Frank Hamm
Freitag, 27.Juli 2007 um 8:32
Ich arbeite gerne mit TrueCrypt - das einzige Manko (auch bei anderen ähnlichen Lösungen) ist, dass es treiberbasiert arbeitet. Wenn ich also einen verschlüsselten USB-Stick habe, dann komme ich nur ran, wenn jemand auf dem Rechner mit Adminrechten die Treiber lädt…
Das wiederum funktioniert i.A. nur bei eigenen Rechnern. Also eben nicht im Internetcafe oder mal schnell bei Freunden nur eine Datei aufrufen…
Kommentar von Udo Kunze
Sonntag, 29.Juli 2007 um 16:54
F. H. hat Recht. Bei alldev schlägt jemand vor, ein Packprogramm mit Verschlüsselung per Kennwort zu verwenden. Aber was ist mit zeitweise entpackten und danch gelöschten Dateien? Diese sind auf einem Fremd-PC und auch auf dem USB-Stick möglicherweise rekonstruierbar. Weiß jemand, welches Dateisystem ein USB-Stick verwendet?
Kommentar von 1356
Mittwoch, 10.Oktober 2007 um 15:17
TrueCrypt finde ich auch gut.Ist bequem und sicher. Habe es lange verwendet und war total zufrieden.Habe aber vor kurzem ein Problemmchen getroffen.Ich wollte meine verschlüsselte Partition noch erweitern, das war aber unmöglich, TrueCrypt erlaubt das leider nicht.Meine Freundin hat mir ein anderes Programm empfohlen Rohos Disk (www.rohos.net). Das Programm ermöglicht die Grösse der verschlüsselten Dateien zu erweitern. Das Programm ist genauso sicher wie TrueCrypt, hat aber mehrere Möglichkeiten. Sie braucht auch keine Adminrechte, man kann die verschlüsselte Dateien öffnen und lesen sogar im Internetcafe.
Pingback von Meine del.icio.us-Links vom 27. Juli bis zum 29. Juli | Stephan A. aus B.
Montag, 30.Juli 2007 um 7:03
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